Unser Magazin

Eigentlich sind Milch, Obst und Brot gesund. Doch bei immer mehr Menschen rebelliert der Körper gegen diese Lebensmittel. Viele Menschen müssen das Getreideprotein Gluten in der Nahrung meiden oder auf Produkte, welche aus Kuhmilch hergestellt werden.

 

In fast allen Kulturkreisen wurde tierische Kost immer mit Wohlstand gleichgesetzt. In den letzten Jahren wächst jedoch die Zahl der Verweigerer von Fleisch und Fisch. Denn es hat sich gezeigt: Weniger Fleisch zu essen ist nicht nur gesund, sondern schont auch die Umwelt: Sieben bis neun pflanzliche Kalorien sind nötig, um eine tierische zu erzeugen.

 

Spargel gehört zu den wenigen Gemüsesorten, die es nicht das ganze Jahr überall zu kaufen gibt: Zweifellos einer der Gründe, warum wir uns so auf die Spargelzeit freuen. Die Spargelzeit beginnt Ende April und endet am 24. Juni, dem Johannis-Tag.

 

Die Grundlage für eine gesunde und ausgewogene Ernährung bestimmt in erster Linie die Auswahl der Lebensmittel. Diese sollten daher nicht einseitig sein und aus energiearmen und nährstoffreichen Substanzen bestehen. Kein Lebensmittel kann alle Nährstoffe in ausreichender Menge liefern. Damit der Körper alle Nährstoffe erhält, müssen die Lebensmittel kombiniert werden. Je abwechslungsreicher Ihre Speisen und Mahlzeiten zusammengesetzt sind, umso leichter gelingt es Ihnen den Nährstoffbedarf zu decken.

 

Getreide in all seinen Formen, wie Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken und Ähnlichem sowie Kartoffeln enthalten kaum Fett und Cholesterin, liefern aber neben Stärke auch Eiweiß und vor allem reichlich Vitamine, Mengen- und Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Diese Ballaststoffe findet man vor allem in den Randschichten des Getreidekorns. Dementsprechend sind sie in Vollkornprodukten in weit größeren Mengen enthalten, als in Produkten aus Auszugsmehlen wie beispielsweise Weizenmehl Type 405 oder 550.

 

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, bestimmten Krebserkrankungen, Bluthochdruck und Übergewicht leiden, wenn sie häufig Obst und Gemüse essen.
Wie viel Obst und Gemüse sind jedoch notwendig, um einen solchen Schutz zu erreichen?

 

Tierische Lebensmittel wie Fleisch, Käse oder Milch stehen oft im Verruf zu viel Fett zu enthalten und einen erhöhten Cholesterinspiegel zu fördern. Das stimmt so natürlich nicht. Denn sie enthalten auch viele wichtige Nährstoffe. So liefern Milch und Milchprodukte hochwertiges Eiweiß und sind unsere wichtigsten Quellen zur Sicherstellung der Calciumversorgung. Darüber hinaus enthalten sie bedeutende Mengen an Magnesium, Jod und Vitaminen. Gesunde Ernährung hat deswegen immer auch etwas mit dem richtigen Maß zu tun. Milch und Milchprodukte sollten Sie täglich essen. Achten Sie aber auf fettarme Varianten wie Magermilch und -joghurt. Gleiches gilt für Käse. Bis zu drei Scheiben am Tag werden unter dem Aspekt einer optimalen Calciumversorgung angeraten, wobei auch hier auf die Fettgehaltstufen zu achten ist. Übrigens lassen sich Milch und Milchprodukte auch wunderbar in Aufläufen, Suppen, Saucen und Desserts verarbeiten. Unsere Rezeptsammlung bietet Ihnen in Verbindung mit dem umfangreichen OSCHO-Programm viele Anregungen dafür.

 

Fett ist viel besser als sein Ruf. Denn Fett enthält viele lebensnotwendige Fettsäuren und ist deswegen unerlässlich, wenn es um das Thema gesunde Ernährung geht. Nahrungsfette haben nicht nur die Funktion als Energielieferanten, sondern fungieren auch als Bausubstrate für den Aufbau - vorrangig aller biologischen Membranen - der Körperzellen. Sie sind Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Doch beim Fett kommt es sehr auf die Art an und die Menge. So sollten Sie tierisches Fett aus Fleisch oder Eiern nur in kleinen Mengen essen. Es enthält einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die einen schlechten Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben. Zuviel an Fett kann das Übergewicht fördern und die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und weiteren Erkrankungen mit beeinflussen.

 

Wer kann schon Schokolade, Bonbons, Gebäck oder Limonaden widerstehen? Der Gesundheit zuliebe sollten Sie sich jedoch mit Zucker etwas zurückhalten. Denn Süßigkeiten, süßes Gebäck und gesüßte Getränke liefern überwiegend leere Kalorien. Das heißt sie enthalten leicht resorbierbare Kohlenhydrate in Kombination mit reichlich Fettkalorien. Vitamine, Mineralstoffe oder Ballaststoffe sucht man hingegen vergebens. Diese Lebensmittel haben in der Regel eine niedrige Nährstoffdichte.

 

Die beste Grundlage für eine gesunde Ernährung ist, wenn Sie ihre Speisen selbst zubereiten. Kochen Sie deshalb so oft wie möglich selbst und achten Sie dabei auf eine schonende Zubereitung. Denn der Gehalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen der Lebensmittel kann durch Einwirkung von Licht, Sauerstoff, Hitze und/oder Wasser zum Teil erheblichen Verlusten unterliegen. Daher sollten die Lebensmittel möglichst frisch verzehrt und nur kurz bei tiefen Temperaturen im Dunklen aufbewahrt werden.

 

Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Deshalb ist es wichtig sich beim Essen ausreichend Zeit zu nehmen, denn das natürliche Sättigungsgefühl setzt erst 15 bis 20 Minuten nach Beginn einer Mahlzeit ein. Kauen Sie in Ruhe und genießen Sie jeden Bissen. Das hat gleich mehrere Vorteile: Sie essen weniger, weil sich das Sättigungsgefühl schneller einstellt und zugleich dämpft langsames Essen auch den Heißhunger. Sie essen so sparsamer und ausgewogener und sind am Ende der Mahlzeit satt und zufrieden.

 

Genügend Trinken ist wichtig, denn der Körper besteht zu ca. 70 % aus Wasser. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr regt den Stoffwechselvorgang an und verbessert den Denkprozess. Aus diesen Gründen sollten wir unserem Körper täglich zwei bis drei Liter Wasser zuführen. Der tatsächliche Flüssigkeitsbedarf ist von Mensch zu Mensch verschieden und abhängig von Körpergewicht, Alter, Jahreszeit oder der Bewegung. Im Sommer und wenn wir Sport treiben benötigen wir noch mehr Flüssigkeit als normal. Die wenigsten Menschen schaffen es, täglich genügend und das Richtige zu trinken. Wasser ist geradezu ideal, denn es hat keine Kalorien, dafür aber wertvolle Mineralstoffe. Auch ungesüßte Früchte- oder Kräutertees und Gemüsesäfte sind gute Durstlöscher. Ebenso kann eine Gemüsebrühe im Winter und Sommer eine leckere Alternative zu Wasser sein. Vorsicht auch bei Fruchtsäften, Limonaden und Cola. Diese Getränke können pro Liter bis zu 100 g leicht resorbierbaren Zucker und ansonsten aber kaum wertgebende Nährstoffe enthalten.

 
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