Diagnose: Gluten- und Lactoseintoleranz

Diagnose: Gluten- und Lactoseintoleranz

Eigentlich sind Milch, Obst und Brot gesund. Doch bei immer mehr Menschen rebelliert der Körper gegen diese Lebensmittel. Viele Menschen müssen aufgrund einer Zöliakie oder einheimischen Spreu das Getreideprotein Gluten in der Nahrung meiden. Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung. Sie zeigt sich als chronische Erkrankung des Dünndarms, bei der das Klebereiweiß Gluten lebenslang unverträglich bleibt. Die Aufnahme von Gluten löst bei Betroffenen stets eine immunologische Entzündung aus, in deren Folge sich die Zotten zurückbilden. Je nach Ausprägung ist die Aufnahme von Nährstoffen gestört und es kann zu entsprechenden Defiziten kommen, die weitere Beschwerden mit sich bringen. Warum jemand an Zöliakie erkrankt, ist noch unklar. Dabei sind erbliche Faktoren die Voraussetzung, das Immunsystem kann eine Rolle spielen, möglicherweise auch Infektionen und Umweltfaktoren. Die Erkrankung kann in jedem Lebensalter beginnen, es finden sich allerdings zwei Häufigkeitsgipfel meist vor dem achten Lebensjahr und zwischen dem 20. bis 50. Lebensjahr. Frauen sind dabei etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Anders verhält es sich bei der Lactoseintoleranz. Hier kann bei Menschen mit einem Mangel des Enzyms Laktase die Laktose - sprich der Milchzucker - nicht mehr gespalten werden. Der Verzehr von Milch und Milchprodukten führt bei ihnen zu meist heftigen Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall. Aber auch eher subtile Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel und chronische Müdigkeit können die Folgen einer Laktoseintoleranz sein. Weil viele Betroffene diese Beschwerden nicht riskieren wollen, verzichten sie auf alle Lebensmittel, die Milchzucker enthalten, wie Milch, Sahne und Weichkäse, aber auch auf manche Fertigprodukte. Dabei vertragen die meisten Betroffenen durchaus kleine Mengen Milchzucker. Was viele nicht wissen: Etwa 70 bis 80 Prozent der Weltbevölkerung können Milchzucker nur in geringen Mengen verdauen. Besonders häufig kommt Laktose-Unverträglichkeit in Regionen vor, in denen Milchprodukte auf Grund lokaler Ernährungsgewohnheiten selten gegessen werden, wie in Afrika, Asien und Südamerika. Dort verträgt bis zu 90 Prozent der Menschen nur wenig Laktose.

Glücklicherweise können Menschen, auf die eine oder sogar beide Diagnosen zutreffen, heute auf eine Vielzahl an Produkten und Rezepten zurückgreifen. Bei tellofix und OSCHO sind zahlreiche Produkte sowohl gluten- als auch lactosefrei und sorgen so für einen abwechslungsreichen, schmackhaften und vor allem bekömmlichen Speisenplan. Die vielfältige Auswahl reicht von Suppen, über Bouillons bis hin zu Saucen und Würzmittel.

Archiv

Meist gelesene Artikel

  • Reichlich Flüssigkeit - Regel Nr. 7 der DGE Mehr...
  • Vielseitig essen - Regel Nr. 1 der DGE für eine gesunde Ernährung Mehr...
  • Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben - Regel Nr. 10 der DGE Mehr...